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Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? Exkurs in die Welt der Philosophie

18 Mrz 2021 | 0 kommentare | VON Many Mornings

Many Mornings steht für Fröhlichkeit! An jedem Morgen begrüßt uns uns ein strahlendes Lächeln, denn wir stehen mit der intuitiven Gewissheit auf, dass wir die meisten Dinge um uns herum verstehen. Die Designs auf unseren Socken betonen dies, da sie in ihren Motiven mit einfachen Zusammenhängen spielen, die den Sinn des Lebens nicht zu ernst nehmen. Aber steckt nicht mehr hinter unseren Mismatched Socken? Was passiert, wenn wir gezielt nach Erklärungen und Deutungen suchen, um die Quantenphysik der Socken zu hinterfragen? Wer weiß schon, ob hinter Egg and Chicken wirklich nur ein stinknormale Hühner und Eier stecken? Wir nehmen das Geheimnis der Socken unter die Lupe!

Huhn oder Ei? Über Paradoxes und den großen Bertrand Russell

Wir sind oft ein bisschen bestürzt, wenn wir die Frage hören: Was war zuerst da – das Huhn oder das Ei? Schon kleinen Kindern ist dieses hypothetische Rätsel bekannt. Da wir Erwachsenen allerdings an rationale Erklärungen gewöhnt sind, stresst uns die Ungewissheit, die hinter dieser Frage steckt, schon ein bisschen. Aber sind wir nicht alle Erben der Epoche der Aufklärung? Unsere Weltordnung basiert heutzutage auf der Annahme, dass Ursache und Wirkung im Mittelpunkt aller Geschehnisse stehen. Aber wenn mal eine Antwort fehlt, macht sich schnell Panik breit, die wir dann auch gerne hinter sarkastischem Humor verstecken. Das führte wiederum dazu, dass noch heute das Huhn-Ei-Dilemma ungeklärt ist und mit dem Philosophen Bertrand Russell eng verknüpft  scheint.

Russell war ein großartiges Genie, der immer logische Lösungen suchte. Er widmete einen großen Teil seiner wissenschaftlichen Laufbahn dem Aufbrechen von sprachlichen Missverständnissen und Barrieren. Irgendwann steckte aber auch er mal in einer Sackgasse. Um einen von ihm formulierten logischen Widerspruch (eine sogenannte Antinomie) zu verstehen, braucht es gar nicht viel. Es reicht schon, das suggestive Lügner-Paradox zur Veranschaulichung heranzuziehen: “Ich lüge gerade.”

Chaos oder Ordnung? Bauman liest die Bibel

Das zuvor genannte Beispiel wirft einige ungelöste Fragen auf. An vielen Morgen lügen wir nicht und versuchen stattdessen, etwas Paradoxes nach der Arbeit zu lösen. Das möchten wir gerne genauer erklären. Daher haben wir das Geheimnis der Socken unter die Lupe genommen und in Bezug auf Religion und Mythen analysiert. Bertrand Russell war übrigens Sozialist und Atheist, was seine Sichtweisen vielleicht ganz gut erklärt.

Die Frage nach dem Ursprung des Lebens lässt sich mit nahezu jeder Religion irgendwie begründen. Wir sollten daher mit einer grundlegenden Unterscheidung anfangen – der Grundlage aller mythischen Erzählungen. Die Substanz liefert uns der britisch-polnische Philosoph Zygmunt Bauman mit zwei Arten von Geschichten, die er in seinem Werk “Flüchtige Moderne” erwähnt: Joshua- und Genesis-Diskurs. Joshuas Diskurs präsentiert eine Welt, für die Ordnung die Regel und Unordnung die Ausnahme ist. Der Genesis-Diskurs dagegen wiederum sieht es genau andersherum und besagt, dass erst Chaos herrschte, aus dem Ordnung unter außergewöhnlichen Bedingungen hervorging. Hört sich das bekannt an? Wenn wir Bauman zitieren, hört sich das allerdings noch etwas wirr und unverständlich an. Die Sprache der modernen Geisteswissenschaften ist manchmal schwierig zu verstehen. Trotzdem weisen wir gern daraufhin, dass ein Leseexkurs nicht schaden kann!

Die Sprache der modernen Geisteswissenschaften ist manchmal schwierig zu verstehen. Trotzdem weisen wir gern daraufhin, dass ein Leseexkurs nicht schaden kann!

Wie bereits erwähnt, ist Many Mornings eine ehrliche Haut, weshalb wir auch die Heilige Schrift in diese Argumentation einbeziehen müssen. Der Name des Genesis-Diskurs beruht nämlich auf dem ersten Buch “Genesis” des Alten Testaments. Demnach schuf Gott die Welt aus dem Nichts (oder vielleicht aus dem Chaos?) und das innerhalb von sechs Tagen: Himmel, Erde, Meere, Tiere, Pflanzen (etwas für Plant Lovers) und viele andere nützliche Dinge. So entstanden in Person von Demiurg außergewöhnliche Bedingungen, die noch heute unser Bewusstsein für eine harmonische Realität prägt. Wir sind jedoch jeden Tag von einer gewissen Unordnung umgeben, sodass sich menschliches Recht und Gerechtigkeit wie ein Wimpernschlag der Zeit anfühlen. Das ist nicht, was du erwartet hattest, oder?

Was war zuerst da? Der Hahn!

Selbst wenn man kein Christ ist oder zumindest kein überzeugter, ist dieser Text etwas für dich. Wir möchten nochmal fix darauf hinweisen, dass die obige Geschichte unabhängig von anthropologischen Quellen geschrieben wurde. Auch in altertümlichen heidnischen Religionen und exotischen Mythen entsteht die Welt aus dem Chaos. Man kennt sicherlich das liturgische Thema, das so beginnt: “Am Anfang war das Wort […]”. Es bezieht sich streng auf die rationalen Grundlagen der sozialen Ordnung. Das gesamte Kulturerbe seit Platon basiert auf einem Dogma, das die Vernunft als Anker in den Mittelpunkt stellt. Allerdings hat das kollektive schriftliche Gedächtnis auch Konsequenzen. Im Laufe der Zeit wurde alles Wissen der Welt überprüfbar und auch dauerhaft. Magische Elemente verschwanden allmählich aus unseren Denkweisen.

Und doch gibt es noch einige Lücken im rationalen System. Denn die Bibel beantwortet uns nicht die Frage, ob das Huhn oder das Ei zuerst da war. Wenn man versucht, eine Deutung zu finden, bekommt man höchstens eine wässrige Antwort: Zuerst war der Hahn da! Als Beweis liefern wir die Geschichte von Eva, die selbst aus der Rippe Adams entstand. Für diejenigen, denen Metaphern aus der Welt der Religion nicht genug sind, haben wir nach härteren Belegen gesucht. Wir verweisen hier gerne auf den Psychoanalytiker Erich Fromm. Er stellte das männliche Element (Logos) dem weiblichen Element (Mythos) gegenüber. Demnach sei der weibliche Teil der Kultur mehr mit dem Konkreten und dem Sinnlichen verbunden. Der männliche Teil ist eher abstrakter Natur. Nach dieser Definition sieht es danach aus, dass das Patriarchat tief in unserer Welt verankert ist. Also ist es auch kein Zufall, dass Gott in monotheistischen Religionen oft als alter Mann dargestellt wird.

Der Heilige Thomas strickte Socken

Nach der Mythologie in der westlichen Kultur ist der Mann der wahre Schöpfer. Dennoch gibt es etwas in der Geschichte, das uns zurück zur Henne bringt. Das Huhn war aktiv an der Geburt der Welt beteiligt, was uns schließlich zu der einzig richtigen Schlussfolgerung führt. Die Welt basiert auf dem Prinzip der Gegensätze. Deshalb werden die alten Ursprünge der Kultur sowohl durch das männliche als auch durch das weibliche Element belegt. Ohne den Hahn gäbe es keine Henne oder kein Ei (und umgekehrt).

Sogar St. Thomas von Aquin schrieb, dass es keine Definition gibt, die belegt, dass Mann oder Frau einander systematisch unterordnen sollten. Nach Ansicht von antiken Philosophen formulierte er auch sehr sachliche Beweise für die Existenz Gottes. Einige von ihnen, aristotelisch im Geiste, sagen, dass es einen “First Mover” geben muss, der dem Bewegungspfad entspricht. All dies wurde später viele Male in pseudo-poetischen Slogans wiederholt („Wenn die Welt so schön ist, musste sie jemand erschaffen haben“). Was auch immer unsere Sicht sein mag, es scheint, dass wir endlich eine Antwort auf unsere Frage haben. Was war zuerst da? Das Paar: Huhn und Hahn!

Charles Darwins Eierrevolution

Für einen Moment hatte wir uns zufrieden zurückgelehnt, müde von den philosophischen Ansätzen. Allerdings fanden wir eine Ad-hoc-Antwort. Wenn wir nun die Frage hören “Was war zuerst da – Huhn oder Ei?” suchen wir nicht mehr gestresst nach Antworten, sondern zeigen unsere Belege! Thomas, Eureka! Für den Bruchteil einer Sekunde haben wir das Gefühl, wie ein erfahrener Gelehrter zu sein. Aber leider sind sowohl die Antike, als auch das Mittelalter mittlerweile vorbei. Mit René Descacartes beeinflusste jemand die Denkweisen, der viel über die Welt nachdachte. Er kam auf die Idee, dass entweder jeder ihn mag oder man andernfalls überhaupt nicht existiert. Sein Erbe wurde von zahlreichen Philosophen aufgegriffen, so auch von Charles Darwin. Nach Darwins Evolutionstheorie werden komplexe Organismen von einfacheren abgeleitet. Achtung! Das Ei tritt hier wieder in den Vordergrund! Der Ansatz beschreibt den Weg vom Einzeller zur Artenvielfalt der modernen Welt. Demnach also in unserem Jargon: vom Ei zum Huhn! Wir haben die bittere Pille der Wissenschaft des 19. Jahrhunderts geschluckt und müssen unsere Denkweise wohl nochmal überprüfen.

Der Fuchs fraß das Huhn und das Ei

Zu Beginn dieses Textes haben wir uns auch vor Augen gehalten, dass dieses ungelöste Dilemma Magengrummeln und Kopfschmerzen auslösen kann. Unser Gehirn will einfach keine Lösung zulassen, weshalb unsere Augen uns helfen müssen, Ursache und Wirkung zu erkennen. Mit Füßen in The Red Fox ist die Rettung nahe. Füchse erinnern uns an scharfe Sinne und einen feurigen Intellekt. Wir werden nun einfach keine Mythen oder Rätsel mehr lösen. Laden wir Heraklit anstelle eines Huhns und eines Eies an die Schwelle dieses Diskurses ein. Die Basis des Universums ist Feuer, sagte dieser griechische Philosoph. Also lass alles brennen! Egal ob Huhn oder Ei – alle rennen am Ende panisch davon.

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